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Artikel: Das WHO is WHO der Edelmetalle

Das WHO is WHO der Edelmetalle
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Das WHO is WHO der Edelmetalle

Die Tatsache, dass es auf unserem Planet überhaupt Reserven der beschriebenen Edelmetalle gibt, ist scheinbar nur einem unglaublichen Zufall zu verdanken. Wie eine Forschergruppe der Univresität Bristol veröffentlicht hat, könnten Gold und Platin mehr als 200 Millionen Jahre nach der Entstehung unseres Erde buchstäblich auf sie herabgeregnet sein, als sie von unzähligen Meteoriten bombardiert wurde. Die Bewunderung die wir Menschen diesen Metallen in all ihren atemberaubenden Formen in Schmuck und Objekten entgegen bringen, ist also mehr als berechtigt und begründet.

Zur klassischen Herstellung von hochwertigen Schmuck im Goldschmiedehandwerk und der Schmuckindustrie, werden hauptsächlich Materialien wie Gold, Silber, Platin und Palladium verwendet, die alleine oder in Kombination mit Edelsteinen, Perlen und anderen Materialien zu beeindruckenden und spannende Objekten (wie Ketten, Ringen, Armbändern, Broschen etc.) verarbeitet werden.

Da die meisten Edelmetalle in ihrer reinen Form z.B. als Feingold oder Feinsilber für die Verarbeitung in Schmuckstücken zu weich sind, und damit nicht stabil und beständig genug sind, haben sich im Goldschmiedehandwerk Legierungen etabliert. D.h. dem jeweiligen Feinmetall werden in einem Schmelzvorgang andere Metalle hinzugemischt, die die Eigenschaften des Grundmetalls verändern. Das neu-entstandene Metall ist eine homogene Mischung aller Stoffe und bietet verbesserte Eigenheiten für die Verarbeitung und eine erhöhte Beständigkeit der gefertigten Unikate.

Für einen besseren Überblick stellen wir die etabliertesten Metalle hier kurz vor:

Gold - Au

Gold ist ein faszinierendes, gelb glänzendes, relativ weiches und sehr gut verformbares Metall. Es ist der Menschheit bereits seit Jahrtausenden bekannt. Wegen der Beständigkeit seines Glanzes, seiner Seltenheit, seiner scheinbaren Unvergänglichkeit und seines auffallenden Gewichts, wird es in viele Kulturen vor allem für die Herstellung besondere, ritueller Gegenstände und Schmuck verwendet.

Gold ist als chemisches Element mit dem Elementsymbol Au (nach dem lateinischen Wort für Gold „aurum“) verordnet. Reines Gold ist extrem weich und außerordentlich dehnbar. Es lässt sich in Drähte ziehen, die dünner sind als menschliches Haar. Dies erklärt die vielfältigen künstlerischen Anwendungen dieses Edelmetalls, aber auch die Notwendigkeit von Legierungen, die dem Gold durch Beimischung anderer Zusatzmetalle eine höhere Härte verleihen und damit die hergestellte Schmuckstücke auch im Alltag tragbar machen.


Das begrenzte Vorkommen von Gold auf unserem Planet begründet die beständige Nachfrage, besondere Beliebtheit und wertige Einzigartigkeit goldgefertigter Schmuckstücke.

 

Silber - Ag

Silber besticht durch seinen besonderen Glanz und seine weiße bis hellgraue Farbe. Es ist etwas härter als Gold und hat ebenfalls hervorragende Eigenschaften zur Verarbeitung in der Kunstobjektschmiede und Schmuckherstellung.

In seinem reinen Zustand als Feinsilber ist es allerdings wie Gold in vielen Fällen zu weich, um stabile und beständige Schmuckstücke anfertigen zu können. Auch hier ist die Herstellung von Legierungen von besondere Bedeutung.

 

Das chemische Symbol für Silber ist Ag. Die Abkürzung stammt von dem lateinischen Wort für Silber „argentum“, welches selber von einem Wort aus dem Sanskrit für „weiß“ und „glänzend“ abgeleitet ist.


Silber bietet eine besonders ästhetische und preisgünstige Alternative als Grundmaterial für bezaubernde und nicht weniger wertige Unikate.

 

Platin - Pt

Platin zeichnet sich durch seine helle Farbe und einen ebenfalls besondern Glanz aus. Aufgrund seiner verhältnismäßig späten Entdeckung in Kombination mit seinem sehr hohen Schmelzpunkt und seiner besonderen Härte, fand Platin erst seit 1900 Verwendung in der Schmuckherstellung. Der spanische Entdecker dieses Metalls nannte es Platina Del Pinto, wobei „platina“ für „kleines Silber“ oder „Silberchen“ stand, da er glaubte, es handele sich um ein unreines Silbererz. Dies erwies sich später als flasch. Platin ist als eigenständiges Metall unter dem chemischen Symbo Pt eingeordnet.

Sein rares Vorkommen bestimmt den Preis und seine außerordenliche Exklusivität.

 

Palladium - Pd

Dank seiner besonderen Farbe, die in ihrem Grau-/Metallton einzigartige ist in Verbindung mit seinem Glanz, gewinnt Palladium seit einigen Jahren an Bedeutung und erfreut sich steigender Beliebtheit. Im Vergleich zu Platin zeichnet es sich durch eine geringere Dichte und eine niedrigere Schmelztemperatur aus, was die Verarbeitung erleichtert.

Palladium ist eine schöne und individuelle Alternative für Liebhaber.

 

Rhodium - Rh

Rhodium ist eins der seltensten und wertvollsten Metalle. Es ist besonders hart und beständig selbst gegen starken Säuren. Es zeichnet sich durch einen außergewöhnlichen, spiegelnden Silberglanz aus. In der Schmuckindustrie wird es zur Galvaniesierung anderer heller Metalle verwendet. Es kann in galvanischen Bädern in sehr dünnen Schichten aufgetragen werden und bietet dennoch einen besonders harte und beständigen Schutz vor Korrosion und Anlaufen. Es gibt auch sogenannte Schwarz-Rhodium-Bäder. Sie erzeugen auf den entsprechenden Grundmaterialien einen einzigarten dunklen, blaugrauen Effekt.

 

Legierungszusatz Kupfer - Cu

Dieses Metall kommt im Vergleich zu den beschriebenen Edelmetallen verhältnismäßig häufig vor. Es ist relativ weich und gut zu verarbeiten, allerdings ist dieses „unedle“ Metall sehr reaktionsfreudig und oxidiert sehr schnell an der Luft, was zu der oft ungewollten Patina, dem sogenannten Anlaufen, führt. Daher wird Kupfer in der klassichen Schmuckherstellung meistens ausschließlich als Zusatzstoff für Legierungen verwendet. Hier hat das Metall eine grundlegende Bedeutung. Sein Elementsymbol Cu kommt vom lateinischen „aes Cyprium“, was soviel bedeutet wie „das Metall von Zypern“.

 


 

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